Freitag, 4. April 2014

Selfpublishing mit Neobooks

Ich wollte schon länger mein ebook auch als epub veröffentlichen, damit man es mit jeden Reader lesen kann. Zwar kann man mobi-Dateien mit Calibre auch umwandeln, wenn sie DRM-frei sind, aber so ist es doch einfach und als Autor hofft man natürlich durch mehr Shops auch mehr Leser zu erreichen. Mittlerweile kann man bei neobooks ausschließen, dass Amazon beliefert wird, so dass man auch sein Buch dort veröffentlichen kann, wenn es schon bei Amazon verfügbar ist. Ein Grund, warum ich bisher nicht bei neobooks oder einem anderen solchen Dienstleister veröffentlich habe war, dass man nirgends Weltbild abwählen konnte und die haben es ja nicht so mit schwuler Literatur. Aber das Problem hat sich ja einigermaßen von selbst erledigt.
Die Anmeldung bei neobooks ist recht einfach und eigentlich ist alles sehr gut erklärt. Wenn man Fragen hat, findet man die Antworten eigentlich immer in der FAQ-Box. Zum Beispiel, wie man die Datei formatieren muss. Man kann dann das epub auch in der Vorschau herunterladen und auf seinen Reader ziehen. Titel und Impressum erstellt neobooks von selbst, so dass man im Dokument gleich mit dem Text anfangen kann. Ein bisschen nervig fand ich, dass auch Kapitel automatisch erstellt werden. Bei meiner Novelle gibt es eigentlich keine Kapitel, trotzdem steht da jetzt. "1. Kapitel". Und der Titel ist in so großer Schrift, dass er sich bei meinem Reader auf zwei Seiten verteilt. Auch nicht besonders elegant. Ob man das irgendwie ändern kann habe ich noch nicht herausgefunden. Das ist aber alles zu verschmerzen. Das größte Manko ist für mich, dass man bei den einzelnen Shops nicht bestimmen kann, in welche Kategorie das Buch einsortiert wird. So gibt es z.B. bei Thalia die Kategorie "Liebesroman", bei neobooks jedoch nicht.
Ich habe das Buch gestern erst eingestellt, und es ist noch nicht in den Shops verfügbar. Ob es denn klappt, darüber soll ich per Mail informiert werden. Vielleicht klären sich dann ja auch noch einige Fragen.
Ich kenne Autoren, die sagen, dass sie über andere Shops viel mehr ebooks verkauft haben als über Amazon. Also bin ich mal gespannt. Es ist aber eher ein kleines Experiment. Einen Geldsegen erwarte ich mir davon jetzt nicht. Wenn ich dadurch ein paar mehr Leser erreiche, freut mich das schon.

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