Samstag, 22. Dezember 2012

Beautiful Thing - Filmrezension

Jamie lebt  in einer tristen Siedlung im Londoner Vorort. Seine Mutter hat mehr mit ihrem neuen Freund zu tun, als sich um ihn zu kümmern.
Als Jamies Mutter den Nachbarsjungen Ste aufnimmt, der mal wieder von seinem Vater verprügelt wurde, muss Jamie mit ihm sein Bett teilen. Dabei kommt er dem ruhigen und schüchternen  Ste näher und es entwickelt sich eine erste Liebesbeziehung.
Einfühlsam und authentisch zeigt der Film das Erwachsenwerden in der Vorstadt, die Vorurteile des Umfelds, erste Ausflüge in einen Schwulenclub und das coming-out.
Die Leistung der beiden jungen Schauspieler beeindruckt. Ebenso dass es sich dabei um Hettie Macdonalds Debut handelt - schade, dass sie danach nur noch für das Fernsehen arbeitete.
Der Film ist sicherlich einer der Klassiker unter den Coming-of -age-Filmen.


Regie: Hettie Macdonald/ Theaterstück: Jonathan Harvey/ Drehort: England

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